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Über

Diagnose Brustkrebs. Ich haette nie gedacht, dass ich an Brustkrebs erkranken wuerde. Aber wie das Leben so spielt hat es mich doch erwischt. Mit meinem Blog moechte ich Euch an meinem Leben danach, meinen Gefuehlen, meinen Erfahrungen und auch der Krankheit teihaben lassen. Habt keine Angst - es gibt immer etwas Schlimmeres.

Alter: 50
 
Schule: HS Remberg in Hagen
Universität: MFH in Hagen


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
hatte ich viele Traeume

Wenn ich mal groß bin...:
werde ich Maskenbildnerin

In der Woche...:
ist vieles geschehen

Ich wünsche mir...:
Glueck und vor allem ??

Ich glaube...:
an nichts mehr

Ich liebe...:
meinen Ehemann

Man erkennt mich an...:
meinem grenzenlosen Optimismus

Ich grüße...:
Euch alle



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Blog

Eine aeußerst schlechte Nachricht

Nach der OP Anfang Januar war ich noch voller Hoffnung fuer die Zukunft. An meinem Entlassungstag aus dem Krankenhaus standen auf einmal noch Untersuchungen des Toraxes, der Abdomen etc. an. Als ich nachfragte wozu diese Untersuchungen dienen sollten, da ja bei mir nichts negatives festgestellt worden war, wurde sofort der Chefarzt benachrichtigt. Er nahm mich mit in sein Buero und teilte mir mit, dass ich einen sehr hohen Tumorwert im Blut habe und davon auszugehen waere, dass ich irgendwo, irgendeinen Krebs in meinem Koerper habe. Ich sollte die Untersuchungen umgehend durchfuehren lassen - was ich dann auch tat. Die Ergebnisse waren erschuettend. Die CT-Untersuchung zeigte an, dass meine Leber ueber 80% mit Metastasen befallen war. Leider konnte zu diesem Zeitpunkt der streuende Tumor (Krebs) nicht festgestellt werden. Jetzt war es eindeutug - ich bin unheilbar an Krebs erkrankt. Alles was mir nun noch Helfen kann ist eine Chemotherapie. Ich dachte frueher immer, eine Chemo hilft gegen jeden Krebs - aber weit gefehlt. Es gibt die unterschiedlichsten Zusammensetzungen, gegen die unterschiedlichsten Krebsarten. So musste ich, obwohl die Zeit gegen mich war, eine Leberpunktion ueber mich ergehen lassen. Dabei wird ohne Narkose durch den Bauch in die Metastasen der Leber Eingestochen und Tumormaterial entnommen. Das hat fuerchterlich weh getan. Aber mir blieb nichts anderes uebrig. Ungefaehr zehn Tage spaeter erhielt ich den Befund: Brustkrebs.

6.2.15 20:08, kommentieren

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Brust-OP

Anfang Januar 2013 wurde ich dann Opertiert. Die OP verlief gut. Der Tumor wurde entfernt. Der mitentnommene Lymphknoten war auch krebsfrei. Also noch mal Glueck gehabt - kein Krebs. Ich hatte noch ein wenig Angst davor meine Brust anzusehen. Wie mein Arzt gesagt hatte wurde brusterhaltend Operiert. Aber es war ein grosser Tumor. Ich wog damals 54 kg bei einer Koerpergroesse von 1,67 cm. Meine Propertionen waren immer passend. Bei einer Tumor-OP wird nach einer sog. Din-Norm Gewebe um den Tumor entfernt. Mit meiner Koerbchengroesse B habe ich eine normale Brustgroesse. Wie mag meine Brust jetzt aussehen? Ein grosser Tumor und zusaetzliche Gewebeentnahme. Nun ja, aendern konnte ich es auch nicht mehr. Also nahm ich meinen Mut zusammen und schaute mir meine Brust an. Ich war positiv ueberrascht. Sie sah aus wie immer. Der einzige Unterschied war die grosse rosa Narbe, die unter meiner Achsel anfing und bis fast zur Brustwarze reichte. Aber das wuerde auch noch heilen und spaeter kaum noch sichtbar sein. Ich war das erste Mal seit Wochen wieder gluecklich und unbeschwert. Aber mein Glueck sollte nicht von Dauer sein...

23.1.15 22:07, kommentieren